Marokko-Tour
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(19.05.2001)

07Uhr30 Treffen Baden-Airpark bei ReibelAir. Gemeinsames Briefing, Aushallen der D-HFCB eines Robinson 44 Hubschraubers, Packen, Abschied mit Foto. Familie Bott kam extra um Bilder zu machen.

�ber dem Rhein (Querab Stra�burg)
Abflug ca.0845 Richtung Colmar entlang "Rhein River"

Kontrollturm Flugplatz COLMAR
COLMAR: Zoll, tanken. Weiter ging es bis Besancon-Thies. Erste Erfahrung mit französischen Flugplätzen. Flugplatz ist ohne Flugleitung. D.h. anfliegen, kurze Positionsmeldung auf Unicomm und hinsetzen. Freundliche Begrüßung und lockere Atmosphäre. Um 11Uhr11 Livereportage an Radio 96 (kleiner Lokalsender von BadenBaden und Umgebung) von unserem Chefpiloten Uwe Reibel.via Handy. Es kam gut an wie uns von zu Hause berichtet wurde. Es ging weiter Richtung Montelimar im Rhonetal. RhonetalWir hatten teilweise sehr starken Rückenwind, was zu einer GS von 130Kt in der Anzeige von unserem GPS führte ( IAS ca.100Kt). Die Sichtverhältnisse waren so gut, daß wir das Mt.-Blanc Massiv zu unserer linken sehr gut sehen konnten. Erste Bilder wurden gemacht um uns mit unserer Fotoausrüstung vertraut zu machen. Wir hatten einen Digital-Videorecorder, eine Kleinbildspiegelreflexkamera und eine Mittelformatkamera dabei. Eigentlich dürfte uns somit kein schönes Motiv entgehen, dachten wir! Bis wir unsere Fotoausrüstung endlich im Griff hatten waren wir schon fast in Afrika, wie sich später herausstellte.
Die Landung in Montelimar war bei sehr starkem Wind. Dies war nicht sehr einfach, aber Thomas machte es sehr gut! Anschließend die Mittagspause (erstes französisches Essen) und tanken. Aus Unwissenheit wollte Klaus noch mit alten französischen 200Franc Scheinen bezahlen, was wir erst bemerkten als der Kellner noch kurz vor dem Abflug zum Hubschrauber kam und uns auf das Mißgeschick aufmerksam machte. Weiterflug nach Perpignan, letzte Landung in Frankreich vor dem Einflug nach Spanien. Auch hier wieder Tanken und die Betankung aus einem Tankfahrzeug. Die Landegebühr bezahlen wir bei einer älteren,sehr gepflegten aber komischen Dame (ein wenig unwillig, in französisch höflicher Art). Nach kurzem Kaffee, Flugplan, Wetterberatung, starteten wir Richtung Sabadell (Egelsbach von Barcelona). Der Durchflug durch die Kontrollzone von Gerona klappte nicht, da die Dame am Funk von "Gerona Approach" sehr schwer zu verstehen war. Sie sprach zu schnell und das Englisch lies auch zu wünschen übrig. Hinzu kam auch noch ein sehr unkooperatives Verhalten. Glücklicherweise riß der Funkkontakt ab und wir umflogen die Kontrollzone östlich entlang der Costa Brava. CostaBrava (Spanien)
CostaBrava (Spanien)
Der Umweg hatte sich gelohnt. Entlang der schönen Küste mit den herrlichen Sandstränden und den kleinen Buchten wurden die ersten, guten Bilder gemacht..Auch wir ware beeindruckt. Uwe hatte ein wenig Stress (Funk und zusätzliche Navigation). Landung in Sabadell. Die Dame am Funk von Sabadell war vergleichsweise nett! Wir wurden gleich von einem spanischen Heli-Piloten herzlich begrüßt. Nachdem er uns noch die fahrende Tankstelle vorbeigeschickt hatte startete er mit seinem dunkelblauen R44-Mariner, zu einem Flug zur Küste, wie er uns vorher berichtet hatte. Der Tankwagenfahrer war sehr hektisch, da noch mehrere andere "Kunden" warteten und wir mit Carnee bezahlen wollten, was Ihm überhaupt nicht passte. Auf dem Abstellgelände waren auch eine Flotte mit Bell UH Helicopter mit Feuerlöschausrüstung stationiert. Für einen begeisterten Hubschrauberfan immer ein lohnender Anblick. Sabadell war eigentlich Tagesetappenziel. Da wir gut in der Zeit waren,entschlossen wir uns, noch ca. 1,5h weiter zu fliegen, nach Castelon de la Plana. Auch hier, wie überall in Spanien ist ein Flugplan obligatorisch. Durch die Verzögerung beim Tanken sind wir erst spät in Sabadell weggekommen und mußten etwas Gas geben um noch vor Sunset in Castelon anzukommen.Kurz vor der Landung wollte Uwe den Flugplan bei Valencia Control schließen, doch der zuständige Lotse hatte auch nach mehrmaliger Anfrage einfach nicht auf unsere Bitte reagiert. Erst ein "relay" von einer Britischen Linie veranlaßte Ihn, unwillig zu reagieren. In Castelon de la Plana wartete der Chef vom dortigen Fliegerclub schon auf uns. Er begrüßte uns freundlich und half uns bei der Zimmerbeschaffung. Bei der fahrt zum Hotel fand ein netter Erfahrungsaustausch über fliegerische Erlebnisse statt und dies bei schleifender Kupplung mitten auf einer großen Kreuzung. Niemand beschwerte sich und kein anderes Auto hat gehupt. Südländische Gelassenheit stellten wir einhellig fest! Tagesausklang in einem Fischlokal gegenüber dem Hotel. Serviert wurden Tintenfisch und anderes Kleingetier aus dem Meer ... auch eine Erfahrung!!