(25.05.2001) Nach einer erholsamen Nacht und dem Frühstück ging's direkt zurück zum Flughafen. Unser wüstenerprobter "Carlie Bravo"
wartete, wie jeden morgen auf uns. Uwe machte schon den Flugplan
und das Wetter, danach Maschine checken, packen und Abflug in Richtung
Bilbao. Aus Zeitgründen flogen wir nicht entlang der Küste, sondern
kürzten ab. über 5000ft mußte Thomas den Hubschrauber steigen lassen um
die vor uns liegenden Berge zu überfliegen. Mit etwas Phantasie
konnte man alpenländisches Flair verspüren, vereinzelte Gehöfte, nur
durch Serpentinenwege zu erreichen. Beeindruckend! Etwas westlich von
Gijón treffen wir auf die Küste und sehen in starkem Dunst den Golf von
Biscaya.
Wegen der schlechten Sicht sinken wir in einem großen Vollkreis -die
Sonne im Rücken- wieder auf Meeresniveau. Von den vielen Küsten
und Stränden der iberischen Halbinsel, die wir zum größtenTeil entlang
geflogen sind, war dieser Teil der schönste, wie die gesamte Crew
einstimmig entschied. Riesige weiße Sandstrände (30...40 km) wechselten
sich ab mit steilen, direkt ins Meer abfallenden Felshängen. Absolute
wildromantische, einsame Strände, mit vom Land nicht zugänglichen
Sandbuchten, darüber direkt an den Klippen kleine villenähnliche
Häuser, traumhafte Farben des Wassers von tiefblau bis azur. Thomas
hatte vor lauter Begeisterung schon seine Badesachen für einen kurzen
Sprung ins kühle Nass bereitgelegt, daraus
wurde aber nichts. Wegen des knappen Zeitplans, war es einfach nicht
möglich in einer kleinen Bucht zu landen um Thomas den Spaß zu
gönnen. Diese
Küste der absolute Geheimtip für unsere nächste Tour...
beschlossen!!! Vorbei ging's an Santander nach Bilbao. Hier ein
kurzer Tankstop, Flugplan und Zoll wurde gemacht. Über Biarritz
(Frankreich), erreichten wir das "Château Raffiac" ein kleines
ländliches Hotel in der Gascone, mit einer großen Landewiese direkt
neben einer kleinen Kapelle. Die Wiese war wohl extra gemäht und eine "Lande-X" war auch ausgelegt. Nach sehr freundlichem Empfang durch
die nette Hausdame wurden wir mit einem typischen französischen
Abend-Menü verwöhnt. Da es der letzte Abend auf dieser Reise war,
begossen wir mit einem Glas bestem französischen Champagner die Tour,
wie üblich nach guter Tradition bei >>reibelair<<. |